Cruiser Bikes

Im Sommer 2011 schafft ein klassisches Fortbewegungsmittel seinen erneuten Durchbruch: Das Fahrrad. In Hollywood sind bereits Stars und Sternchen Feuer und Flamme für die Cruiser Bikes und setzen damit – wie könnte es anders sein! – DEN Trend der Saison!

Die neue Leichtigkeit genießt man dieses Jahr auf einem Sattel und zwei Rädern zwischen sich und dem Boden. Stars wie das Victoria’s Secret-Model Behati Prinsloo machen vor, wie man gleichzeitig etwas gegen den hohen CO2-Ausstoß unternimmt, sich fit hält und sexy aussieht.

Denn zugegeben auf den – zumeist knallbunten – Bikes sieht auch jemand, der nicht Size Zero trägt, in knappen Jeans verführerisch aus. Für alle, die den Sommer nicht alleine verbringen wollen, also eine willkommene Möglichkeit den Männern den Kopf zu verdrehen!

Dass das Bike so schön retro aussieht verdankt es dem breiten Lenker, den dicken Reifen und bunten Rahmen im Stil der 50er. Von der Trendfarbe Rot bis hin zu Türkis oder auch bunt gemustert, fahren Trendbewusste diesen Sommer durch die City und machen nicht nur eine gute Figur dabei, sondern tun auch etwas dafür, sie zu behalten.

Auch preislich liegen die Cruiser Bikes um einiges unter ihren sportlichen Geschwistern. Günstiger als ein spritschluckender Vierräder sind sie allemal und außerdem gesünder! Für den Radler selbst und die Umwelt.

Also auf die Sattel, fertig – stylisch sein!

26
Mai
2011

Bikerhosen

Lack und Leder sind wieder gern gesehen! Ob Miniröcke oder das Kleine Schwarze, Leder zieht wieder an und am liebsten tragen wir – und auch die Stars! – das edle Material an unseren Beinen!

Ursprünglich zum Schutz gedacht hat man die Bikerhosen nun modisch neu interpretiert und zum neuen Trend erklärt. Stars wie Victoria Beckham tragen die stilvollen Beinkleider aus dem soft glänzenden Material am liebsten zum kompletten Schwarz-Outfit. Nieten, große dunkle Sonnenbrillen und Haare im Sleek-Look, so gestylt sieht man zur Zeit einige Fashion Victims auf den Straßen.

Ein Muss für die Bikerhosen: der Sitz auf Hüfthöhe. Wandern alle anderen Hosen gerne wieder in Richtung Taille, sitzen Lederhosen weiterhin auf der Hüfte – und sollen bitte auch da bleiben. Alles andere sieht schnell trashig aus.

Besondere Eyecatcher bei den Bikerhosen sind Steppungen am Knie und aufgesetzte, silber glänzende Zipper an Stellen, an denen sie nicht immer einen Zweck erfüllen – außer natürlich den dekorativen. Die Bikerhose ist zugegeben mit ihrem Glanz und der Slim-Fit-Form eher etwas für schlankere Frauen – aber andererseits gibt es ja auch Trends die eher etwas für fülligere Frauen sind, wie zum Beispiel die 50s-Kleider.

Mit Schutz beim Motorradfahren haben die Trendhosen nicht mehr viel zu tun, geschweige denn, dass es sich mit solch engen Hosen auf ein Bike schwingen lässt; sehr, sehr cool sind sie aber dennoch und deshalb wohl auch so schnell nicht mehr von irgendwelchen Partys oder auch im Alltagsgeschehen für die besonders Coolen wegzudenken!

17
Mrz
2011

Das Comeback der Sneaker

In allen erdenklichen Farben, Mustern und Ausführungen sind sie bekannter als jeder Hollywood Star- und vor allen Dingen praktischer. Ein alter Klassiker hält erneut Einzug in die Fashion Welt- Der Sneaker. Jetzt kommt er in neuen Farben- Schuh Fetischisten werden happy sein!

Laien denken bei dem Begriff „Sneakers“ an einen normalen Turnschuh; Falsch gedacht! Der beliebte Treter hat sich schon zu weitaus mehr etabliert. So gibt es ihn als Winter- oder Sportschuh, in mädchenhafter Ausführung mit Absatz oder als Stiefelette. Die Titulierung, die zu Deutsch „Schleicher“ heißt, ist jedoch meistens bezeichnend für einen Sportschuh.

1917 kamen die ersten dieser Art auf den Markt, zunächst nur für Kinder entwickelt. 1919 folgte dann, mit dem Knöchel -hohen Modell der Durchbruch. Der eigentliche Begriff wurde jedoch erst im 20. Jahrhundert erdacht und dies vom Werbefachmann Henry Nelson McKinney.

Ein neues Aufleben folgte dann 1960 als sich Teenie- Idol James Dean mit Sneakers ablichten ließ. Während die Erwachsenen weiterhin Lederschuhe bevorzugten, blieb der Turnschuh der Jugend über Generationen hinweg das Liebste. Trotz der großen Beliebtheit wurde dieser jedoch erst in den 80ern unter den Sportlern anerkannt und zunehmend benutzt; Mit Ausnahme der Tennis- Spieler, die schon seit dem frühen Erscheinen aufgrund der weichen Sohle auf die Schuhe schwören.

In Deutschland belegten einige Ereignisse den Erfolg der Marke, zum Beispiel der Tag im Jahre 1985, an dem Joschka Fischer sich in Turnschuhen vereidigen ließ.

Aktuell läuft die Produktion erneut auf Hochtouren und verspricht Erfolg.

In der „Szene“ sind die gängigsten vier Varianten die Sneakers (Trainers, Joints, Kicks, Grips), Performance Sneaker (Hallensportschuhe, Laufschuhe usw.), Re-issues( Neuauflagen) und die Edelsneaker( hochwertig verarbeitete Schuhe).

In Amerika sind zurzeit die „Heelys“ sehr populär; Diese Modelle haben Rollen in der Sohle, die ihr nach belieben ein- oder ausklappen könnt.

Die Schuhe ist inzwischen in allen möglichen Styles: Sei es unifarben oder in buntem Pop-Art-Print, im Leo-Look oder dem Camouflage-Look, sportlich designt oder mit floralem All-Over-Print, selbst mit Glitzer und Pailetten werden die einstigen Sportschuhe verziert – Hauptsache auffällig!

So verschieden wie die Gestaltung der Schuhe ist, sind auch die Preisklassen. Die drei herrschenden Marken der gehobenen Preisklasse sind Adidas, Nike und Puma. Die neuste Kollektion für den Herbst heißt „Vagabond“ und bietet wieder ein breites Spektrum an Design an.

22
Feb
2011

Cowboy Couture

Bonanza, Django und John Wayne- alle drei Begriffe werden mit dem wilden Westen in Verbindung gebracht. Doch nicht nur staubige Wüsten, schnelle Pferde und Sheriffs-Sterne sind hier gefragt- sondern auch die Outfits.

Ob Ladies oder Gentlemen- wer den wilden Westen liebt, sollte sich über „Hunting Jackets“, „Bullboxer“ und den „Used- Look“ informieren. Karomuster, ausgewaschene Jeans oder die legendären Cowboyhüte- hier stiefelt man mit Stil in den Saloon.

Auch die Hollywood- Sternchen sind diesem Trend schon verfallen. So tanzt zum Beispiel Madonna in ihrem Videoclip zu „Don’t tell me“ in voller Cowboymontur über den Bildschirm. Wo sonst in Sachen Mode immer zuerst an die weibliche Fraktion gedacht wird, kommen in diesem Falle beide Geschlechter zum Zuge. Konnte doch früher die Freundin oder Frau nichts mit Western- Streifen anfangen, bringen wir diese jetzt sogar in unseren Kleidungsstil mit ein.

Besonders bekannt ist das sogenannte Karo- oder Holzfällerhemd. Wer hatte solch ein Exemplar nicht schon mal neben anderen Klassikern wie dem Kleinen Schwarzen oder dem Trenchcoat im Schrank hängen? Dazu kombiniert ihr einfach eine alte Jeans und Boots – wobei auch Abendschuhe erlaubt sind – und schon ist der perfekte Look geschaffen. Und das macht diese Kleiderordnung so beliebt- sie ist lässig; Und damit auch bequem.

An einen bestimmten Rahmen muss sich natürlich nicht gehalten werden. So könnt ihr auch zum normalen Outfit einfach mal einen Cowboyhut tragen oder aktuelle Accessoires mit dem Altbekannten mischen. Revolverhelden, Banditen und Saloon- Ladies können sich nach Lust und Laune austoben. Ein Kult, der nie ausstirbt- die Marke Woolrich entwirft zum Beispiel schon seit 180 Jahren solche Outits. Nun leben die Klassiker erneut auf. 

21
Feb
2011

Reichlich Inhalt – Was befindet sich in unseren Handtaschen?

Mancher Kerl würde von unseren voll bepackten Handtaschen ein Rückenleiden bekommen. Doch wir sind den ausgeklügelten Inhalt gewohnt und schleppen ihn überall mit hin. Zeigt mir eure Taschen und ich sage euch wer ihr seid!

Bestimmt gibt es bald auf den Jahrmärkten oder im Astro TV kein Handlesen mehr, die Zukunft wird dann anhand des Inhaltes der Handtasche voraus gesagt. Kaffeesatz lesen? Längst Vergangenheit.

Frauen gelten ja allgemein als vorausschauende Wesen; Oder möchte hier jemand behaupten, dass unsere männlichen Zeitgenossen Dinge wie Nasensprays, Pflaster oder sonstige nützliche Dinge bei sich tragen? Ich behaupte glatt- nein, tun sie nicht! Da wandert gerade mal das Wichtigste in die Taschen der Jeans, mit ach und krach denken sie an die Papiertaschentücher. Die bedeutsamsten Helfer in der Handtasche werden wir uns hier einmal näher beschauen.

Zunächst muss man betonen, dass der Inhalt je nach Jahreszeit variiert. Ich beziehe mich einfach mal auf das ganze Jahr.

Gut durchorganisiert ist man heutzutage nur noch mit einem Terminplaner; Wer kann schon die Daten der ganzen Woche bei all dem Alltagsstress im Kopf behalten? Neben dem genannten Exemplar liegen Handy, Schlüssel und Geldbörse, womit wir die Grundausstattung auch schon aufgezählt hätten.

Die nächste Stufe der „Wichtigkeits-Skala“ sind unumstritten die Pflege- und Kosmetikprodukte samt Zubehör. Lippenstift, Puder, Handcreme. Und zum Schminken natürlich der Spiegel.

Je nach Charakter und Laune finden sich noch Musicplayer oder Digicams und je nach Beruf USB Stick und Aufnahmegeräte.

Die passionierten Handtaschenträger unter uns werden zustimmend nicken, wenn ich sage, dass das Wichtigste, oder das was man gerade sucht, natürlich immer wie verhext auf den Grund der Tasche oder in die hinterste Ecke fällt. Wichtig ist, dass das praktische Accessoire oft ausgemistet wird- sonst findet ihr irgendwann Halspastillen die ihren fünften Geburtstag schon lange hinter sich haben und deswegen schon einen ansehnlichen Pelz angesetzt haben.

18
Feb
2011

Highheels are a girl’s best friend…

Highheels können ja vieles sein: Rockig, Cool, Süß, ein Laster, eine Lebenseinstellung – was die Highheels dieser Saison jedoch garantiert nicht sind: Unsexy!

Der Trend hat sich dieses Jahr stark an den 50er Jahren – dem Jahrzehnt der Petticoats und roten Lippenstifte, kurz: dem Jahrzehnt der puren Weiblichkeit! – orientiert und dieser Einfluss zeigt sich nun auch bei den Schuhen.

Highheels bezaubern zur Zeit in Nude-Tönen und mit viel Weiblichkeit: Eine Feder hier, eine Schleife da. Fesselriemchen und Plateau sind allgegenwärtig und vermögen jedes noch so kurze Bein optisch zu strecken und die Trägerin in eine Femme Fatale zu verwandeln. Die Liebe zum Detail zeigt sich in kleinen strassbesetzten Schnallen (Roberto Cavalli), einer Feder, die als Akzent am Fesselriemen angebracht wurde (Pierre Hardy) oder einer auffallenden Satin-Schleife auf der Spitze (Laurence Dacade).

Bei solch einer Liebe zum Detail genügt ein Paar Highheels um jedes noch so schlichte Alltagsoutfit ausgehtauglich zu gestalten und – um den »Highheel-Effect« nicht zu vergessen! – sich wie die Königin des Abends zu fühlen. Mit den aktuellen Trends gelingt beides spielerisch!

17
Feb
2011

Hippie Style

Der Trend ist zurück! Bunte Farben und Muster, kreative Zusammenstellungen und ein Hauch Individualismus halten Einzug in den Modeherbst und –winter. Die Hippies sind zurück! Wo die eine Generation in schönen Erinnerungen schwelgt, wittert die andere einen neuen Stil-Durchbruch.

Zimt, Senf, Schoko und Aubergine- nein, das ist kein verrücktes Rezept, sondern die Farben in denen die neuesten Kleidungsstücke gehalten werden. Uni oder als Ethnomuster kann hier kombiniert werden, je nach Lust und Laune. Wo der Schnitt dieser Stücke in den 60er Jahren eher etwas weiter ausfiel, setzt man nun auf einen mehr figurbetonten Schnitt der auch für abendliche Unternehmungen taugt ohne zu „Retro- mäßig“ zu wirken.

Wo in früheren Jahrzehnten der Style dazu diente zum Ausdruck zu bringen, dass man sich keinem Modetrend unterwerfen will, geschieht nun damit genau das Gegenteil. Jetzt sind die auffälligen Ärmel, Rüschen und Kragen keinesfalls mehr „anders“, sondern trendy und es wird niemand schief angeschaut der sich in dieser Richtung bekleidet. Dies war aber nicht immer so; Erst als die Hippie Mode von der Presse aufgegriffen wurde, wurde diese auch allgemein akzeptiert. Das beliebteste aller Muster ist hierbei nach wie vor das Blumenmuster, das auch den Begriff „Flowerpower“ hervorbrachte. Besonderen Wert legt man diese Saison aber nicht mehr auf extrem knallige Farben, sondern auf die oben genannten gedeckteren Töne Zimt, Senf, Schoko und Aubergine. Ob abends in der Disco oder einfach nur im Alltag beim gemütlichen Zusammensitzen – The Hippies are back! Wer weiß, vielleicht feiern auch bald lange Haare, Koteletten und Bärte ihr Comeback; Wir werden sehen.

16
Feb
2011

Trend auf der Alm

Berge, Wiesen, Schafe und Ziegen- nein dies wird kein Bericht über eine Neuverfilmung von Heidi. Ich möchte die Trends der Alm weitergeben und damit dem Klischee, dass diese gähnende Langeweile verbreitet, ein Ende setzen. Achtung, der Alpen- Style kommt!

Hölzerne Radios und Wildwechsel wo man hinsieht- entweder ihr seid auf der Alm gelandet, oder die Freuden eines der trendigen Accessoires dieser Region wird euch zu Teil. Internetseiten wie Sahne- Stueckchen.de zeigen die neusten Must-haves dieser Kategorie.

Doch zunächst einmal ein kleines Brainstorming. Woran denkt ein Mensch wenn er den Begriff „Alm“ genannt bekommt? Viele würden darauf höchstwahrscheinlich antworten: „An Heidi, Kühe, Schafe usw.“. Nur ein echter Fashion- Kundiger würde dem beifügen: „Tolle Accessoires, super Mode und Heimat- Feeling“. Aktuell liegen für den Herbst Stoff- Utensilien, wie Taschen und Kissen im Trend. Auch Weihnachten könnt ihr euch freuen, sollte jemand auf die grandiose Idee kommen euch Präsente dieser Kollektionen zu machen. Tolle Geschenke wären hier zum Beispiel alles rund um das natürliche Licht der Kerzen; Zur Auswahl stehen Dinge wie „Schachtelgeschichten“ oder die „Kerze to go“. Um die Verpackung perfekt abzurunden könnt ihr Geschenkanhänger in Form von Hirschköpfen oder Fliegenpilzen erstehen.

Wo viele Labels nur einzelne Produkte oder saisonale Kollektionen auf den Markt bringen, haben sich andere gedacht: „Warum nicht gleich ganz dieser Spalte widmen?“; So zum Beispiel das Unternehmen „AlpenStyle- European Outerwear for Women“. Schon seit 2003 wird hier mit der heimeligen Mode gespielt und gehandelt. Wo Försterkinder eventuell die Augen verdrehen, wittere ich durch die altbekannten und doch neu aufgebauten Eindrücke einen lang anhaltenden Modetrend.

15
Feb
2011

Pinke Lippen

Ob matt oder neonfarben- pinke Lippen sind seit der Fashion Week in Mailand total angesagt. Bei all dem gibt es zwei Varianten die angewendet werden können um den gewünschten Effekt zu erhalten. Beide werde ich euch hier vorstellen.

Wer kennt das nicht- wir halten eine Zeitschrift in den Händen und sehen einen Look der uns total anspricht und gefällt. Oft sieht das Ganze einfach aus, doch ist es das auch? In dem Fall der pinken Lippen verlangt es nach einem geschickten Händchen. Wie schon erwähnt gibt es zwei verfahren die ein gutes Ergebnis versprechen.

Das erste verhält sich folgender Maßen: Zuerst sollte ein Lippenbalsam aufgetragen werden; Dieser sollte idealerweise farblos sein. Nach dem Auftragen wird alles Überschüssige mit einem Papiertaschentuch vorsichtig abgetupft und dann könnt ihr beginnen die Farbe aufzutragen. Dies geschieht von der Lippenmitte nach außen, wo es nötig ist kann mit einem Lipliner korrigiert werden.

Bei der zweiten Option gilt im Bezug auf den Lippenbalsam das Gleiche, die Rötungen um den Mund werden hier aber mit einem flüssigen Make Up abgedeckt. Wie zuvor die Konturen nachziehen, dann aber auch noch den Rest der Lippen damit ausfüllen.

Wenn ihr die zweite Variante wählt, dann achtet beim Kauf des Stiftes darauf, dass er eine weiche Kontur besitzt. Für längeren Halt kann ebenfalls ein kleiner Trick angewandt werden- einfach die Lippen mit Puder bestäuben.

Auch an trüben, kalten Tagen kann folglich gute Laune in den Alltag gezaubert werden.

Mit auf den Weg gebe ich euch: Pink ist nicht gleich Pink; Wählt einfach den Ton der euch am Meisten anspricht- denn bei einem perfekten Party Make Up darf dieses Kosmetikprodukt nicht fehlen!

10
Feb
2011

Trend: Karos

Früher von Schotten getragen, greift der Trend des Karomusters seit Jahren um sich. Ob als legere Bluse, farbenfroher Rock, stylischer Mantel oder wärmender Schal – das Schottenmuster ziert nicht mehr nur Kilts, sondern alle möglichen Arten von Kleidungsstücken.

Einer der Gründe wieso das Retro-Muster so beliebt ist, liegt wahrscheinlich in seiner Wandelbarkeit. Karos können ebenso lässig (z.B. als Bluse) als auch schick (z.B. als camelfarbener Woll-Schal) wirken und werten selbst die unspektakulärsten Outfits auf und versprühen pure „Coolness“.

Die Designer haben das Phänomen „Karo“ ebenso für sich entdeckt. Woolrich bringt eine, in den Farben Schwarz und Rot, karierte Umhängetasche raus, Burberry kleidet einen Parfum-Flakon in das geometrische Design und der Kosmetik-Hersteller M.A.C. präsentiert sogar karierten Lidschatten.

Waren die Muster früher von Clan zu Clan unterschiedlich, gibt es sie heute in allen erdenklichen Kombinationen: Möchte man es etwas dezenter Grau-Schwarz-Kariert oder schreiend in Türkis-Rose-Weiß-Kariert – alles ist erhältlich und (beinahe) alles erlaubt.

Bei diesem Trend braucht man kein Fashionista-Gen, um ein gelungenes Outfit zu erstellen, schließlich peppt das Karomuster sogar schlichte Kombis aus Jeans und Sneakern auf.

Falsch machen kann man hier kaum etwas, auf der sicheren Seite fährt man aber in jedem Fall wenn man sich an folgende Regeln hält:

  1. Karos nicht mit anderen auffälligen Mustern kombinieren.
  2. Ein Karomuster reicht! Mehrere, am besten noch in verschiedenen Farb-Kombinationen sind äußerst gewöhnungsbedürftig für jedes noch so tolerante Auge.
  3. Wenigstens eine Farbe des Gesamt-Outfits sollte idealerweise eine im Karomuster enthaltene Farbe aufgreifen.
03
Feb
2011