Bonanza, Django und John Wayne- alle drei Begriffe werden mit dem wilden Westen in Verbindung gebracht. Doch nicht nur staubige Wüsten, schnelle Pferde und Sheriffs-Sterne sind hier gefragt- sondern auch die Outfits.

Ob Ladies oder Gentlemen- wer den wilden Westen liebt, sollte sich über „Hunting Jackets“, „Bullboxer“ und den „Used- Look“ informieren. Karomuster, ausgewaschene Jeans oder die legendären Cowboyhüte- hier stiefelt man mit Stil in den Saloon.

Auch die Hollywood- Sternchen sind diesem Trend schon verfallen. So tanzt zum Beispiel Madonna in ihrem Videoclip zu „Don’t tell me“ in voller Cowboymontur über den Bildschirm. Wo sonst in Sachen Mode immer zuerst an die weibliche Fraktion gedacht wird, kommen in diesem Falle beide Geschlechter zum Zuge. Konnte doch früher die Freundin oder Frau nichts mit Western- Streifen anfangen, bringen wir diese jetzt sogar in unseren Kleidungsstil mit ein.

Besonders bekannt ist das sogenannte Karo- oder Holzfällerhemd. Wer hatte solch ein Exemplar nicht schon mal neben anderen Klassikern wie dem Kleinen Schwarzen oder dem Trenchcoat im Schrank hängen? Dazu kombiniert ihr einfach eine alte Jeans und Boots – wobei auch Abendschuhe erlaubt sind – und schon ist der perfekte Look geschaffen. Und das macht diese Kleiderordnung so beliebt- sie ist lässig; Und damit auch bequem.

An einen bestimmten Rahmen muss sich natürlich nicht gehalten werden. So könnt ihr auch zum normalen Outfit einfach mal einen Cowboyhut tragen oder aktuelle Accessoires mit dem Altbekannten mischen. Revolverhelden, Banditen und Saloon- Ladies können sich nach Lust und Laune austoben. Ein Kult, der nie ausstirbt- die Marke Woolrich entwirft zum Beispiel schon seit 180 Jahren solche Outits. Nun leben die Klassiker erneut auf.