Speziell jetzt im Winter benötigt unsere Haut Unterstützung. Bei eisigen Temperaturen trocknet sie schneller aus, als in den anderen Jahreszeiten und die Heizungsluft tut schließlich ihr Übriges, um der Haut Feuchtigkeit zu entziehen – was hilft? Vorbeugung und viel Pflege durch Feuchtigkeitscremes und kleine Hausmittelchen.

Menschen die an erblich bedingter trockener Haut leiden können leider nie ganz von diesem Problem befreit werden, da ihnen die nötigen körpereigenen Lipide fehlen, die Feuchtigkeit in den einzelnen Hautschichten bindet; vorbeugen lässt sich Symptomen wie Juckreiz, Rötungen und ausgetrockneten Partien dennoch. Die Kosmetik-Industrie bietet eine Vielzahl sogenannter Feuchtigkeitspflege an; da reicht das Sortiment von Creme über Körperöl, das Preissegment von ein paar Euros bis zu ein paar hundert!

Günstige Cremes bieten z.B. die Hersteller Nivea oder Dove an, bei sehr sensiblen Hauttypen kann es jedoch sein, dass nur Cremes mit hochwertigerer Produktion vertragen werden. Preislich in höherer Kategorie angelagert sind die sehr gut verträglichen und ergiebigen Produkte von Biotherm; wohingegen die Marken Lancaster, Dior oder Lancome eher nichts für den studentischen Geldbeutel sein dürften, aber für den Namen bezahlt man eben mit.

Beim kauf von Feuchtigkeitscremes sollte man außerdem auf Inhaltsstoffe wie Glyzerin, Polyethylenglykol, Urea oder Milchsäure achten, um sicherzugehen, dass die Creme etwas taugt.

Wer es lieber „natürlich“ hat kann ja ein altes Hausmittelchen ausprobieren: Ein Bad nehmen und in dem Badewasser 50-100mg Backpulver auflösen. Durch den hohen pH-Wert verhilft es der Haut wieder zu Geschmeidigkeit und hilft vor erneutem Austrocknen zu bewahren.

Mediterrane Kost wie Salat, Paprika und Tomaten, Essig und Öl helfen noch zusätzlich die Haut zu schützen.

Und wer im Winter regelmäßig zur Feuchtigkeitscreme greifen muss, dem sei Folgendes ans Herz gelegt: Auch wenn ein Mythos so lautet, gefrieren solche Moisturizer bei kalten Temperaturen NICHT auf der Haut – kritisch würde es, laut den Experten, erst bei einem Spaziergang über die Tundra werden.