Der coolste Stilbruch dieser Saison beinhaltet Kleidungsstücke der Frau und Accessoires des… Mannes! Ich höre die Leser regelrecht rufen „Wie soll das denn gut aussehen?“. Ganz einfach- macht es Promis wie Diane Kruger und Coco Sumner nach und kombiniert Kleider, Blusen und Röcke mit Männerschuhen.

Loafers und Budapester sind nicht mehr nur für die Männerfüße geeignet; Nachdem verschiedene Stars mit diesen gesichtet wurden, darunter auch Cory Kennedy, verbreitet sich dieser neue Trend wie ein Lauffeuer. Bei einer großen Auswahl vieler Designer(Robert Clergerie, Attilio Giusti Leombruni usw.) dürfte für jeden das richtige Paar dabei sein. Wird es auch erst ein wenig gewöhnungsbedürftig sein, folgen bestimmt zunächst verwunderte und danach doch eher bewundernde Blicke. Wo viele unter uns schon lange den Komfort von Männerschuhen beteuern, wird nun der Rest „bekehrt“. Wenn ihr euch an das ungewohnte Gefühl gewöhnt habt und noch eins drauf setzen wollt, zieht noch lange Socken unter die Schuhe, egal ob ihr ein kurzes oder langes Beinkleid tragt! (Dieser Trend greift übrigens um sich: Inzwischen werden auch Socken in Highheels getragen – womöglich genauso gewöhnungsbedürftig, aber sooo bequem!)

Es werden hier wirklich sämtliche Mode- Regeln gebrochen und gerade das macht den Trend so vielversprechend. Die Revolution gegen die makellose Hollywood- Schönheit nimmt nun ihren Lauf; Wer weiß, vielleicht sind das die neuen Highheels?

Dem aktuellen Trend folgend ist alles „in“ was mindestens 30 Jahre auf dem Buckel hat – schließlich kam es erst dieses Jahr auch zur Rückkehr des Midi-Rocks, der 70er Jahre Stiefel, des Hippie-Style und des Trenchcoats – und nun folgen eben Budapester und Co.!

Trotzdem gibt es zwischen den hier vorgestellten Maskulinen Schuhen den einen oder anderen Unterschied. Das Modell „Budapester“ zum Beispiel zeigt typisch osteuropäische Merkmale und wird seit Ende des 19. Jahrhunderts gefertigt. Denkt man bei der Bezeichnung an die Stadt Budapest, solltet ihr darüber informiert sein, dass man dort die Schuhe als „Karlsbader“ tituliert. Ähnlich diesem Modell sind die Fullbrogue, die jedoch bei genauerem Hinschauen deutliche Unterschiede im Schnitt aufweisen. Der bekannteste Hersteller von Budapestern in Deutschland ist Heinrich Dinkelacker. Dort werden die Schuhe von Hand gefertigt. Ein ebenfalls bekannter Hersteller ist die ungarische Firma Laszlo Vass. Verbraucher reichlicher Schuhe wissen, dass es manchmal doch besser ist an dieser Stelle nicht zu sparen und sich den guten Geschmack zu kaufen. Es werden Designeranzüge, teure Uhren und Schmuck getragen- ein gutes Schuhwerk wird leider oft vernachlässigt.

Eines ist garantiert- dieser Style macht einen guten Eindruck, wo immer ihr auch seid.