Muster und Farben – gewagte Trends aus den 60ern finden im Jahr 2011 wieder Anwendung; das Ganze nennt man dann: Pop-Art.

Nachdem in den letzten Saisons mit Vorliebe vom Stil der 50er Jahre abgekupfert wurde und in den letzten Monaten groß verkündet wurde, dass die 70er nun die neuen 50er seien und in den Läden wieder Trenchcoats und weite Schlaghosen einzogen, wird sich nun an den 60ern bedient. Hauptsache retro eben!

Mit Pop-Art ist hier nicht Andy Warhol gemeint, sondern die Vorliebe der Mode mit der gesamten Farbpalette und den verschiedensten Mustern zu experimentieren. Schwarz/Weiß-Gepunktet, kombiniert mit Schwarz/Weiß-Gestreift und einem kräftigen Gelb? Blockweise Orange mit Beige, Schwarz und Türkis gemischt? Geht nicht? Doch hier!

Die 60er mögen es bunt und auffällig. Ähnlich wie beim Colour-Blocking werden auch hier die spannendsten Farb-Kombinationen entworfen, jedoch, im Gegensatz zum Colour-Blocking, auch mit Mustern. An eine Regel muss sich dennoch gehalten werden. Wenn mehr als ein Muster verwendet wird, dann werden diese möglichst in den selben Farbkombinationen miteinander getragen. Siehe obiges Beispiel: Schwarz/Weiß-Gepunktet, kombiniert mit Schwarz/Weiß-Gestreift.

Ansonsten wird die Farb- und Musterfülle mit geraden Linien und schlichten Schnitten geerdet – ansonsten wäre es schnell zu viel für das Auge.

Beim Make-Up verhält es sich genauso: Weniger ist mehr. Zwar dürfen die Lippen gerne betont werden, der Rest sollte aber eher natürlich geschminkt sein und bei der Frisur wird ebenso auf schlichte Eleganz gesetzt.

Dennoch: nach der Winterzeit bekennen wir doch gerne wieder Farbe (und Muster), um beginnen so schon einmal uns auf die warme Jahreszeit einzustimmen. Und den Winter-Blues vertreibt man damit sicher auch!