Im Alltag sowie im Modelbusiness sind sie sehr beliebt. In Groß und Klein, in zahlreicher oder geringer Anzahl. Die Rede ist von Locken. Wobei der Erfinder des Lockenstabes  nicht feststeht, weiß man doch dass die Not schon vor langer Zeit erfinderisch machte.

Schon früh versuchte die Menschheit künstlich Locken zu erzeugen. Im alten Ägypten wurde anhand von Tonwicklern das Beste gegeben. Archäologen datieren die genaue Zeitspanne auf 3100 Jahre vor Christus(!).Das Schönheitsideal wurde also schon sehr zeitig verfolgt.

Wo bis vor Kurzem noch ein einfacher Lockenstab genügte und zufriedenstellte, müssen es jetzt verschiedene Aufsätze und der richtige Durchmesser sein.

Beliebtheit errungen hat der modische Helfer, weil er einfach in der Handhabung ist. Auch die etwas Ungeschickten unter uns dürfen aufatmen. Nein, es muss nicht immer die beste Freundin herhalten wenn ihr vor dem Ausgehen noch schnell ein paar Locken gezaubert haben möchtet. Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit und ein paar „Trockenübungen“ fällt so ziemlich jedem das Styling mit einem Lockenstab leicht. Verschiedene Hersteller wie Babyliss, Wella oder Grundig bieten kompetente und ausgereifte Modelle erfolgreich an.

Zahlreiche dieser Ausführungen sind mit einer Keramikbeschichtung versehen, diese erzeugt besonders gute Wärmeleitung. Zudem können durch die glatte Oberfläche Verhakungen der Haare ausgeschlossen werden.

Auch viele Promis setzen voll auf ihre Lockenpracht; man denke an die Modenschauen von Victoria’s Secret, wo fast nur prächtige Lockenköpfe laufen (Heidi Klum, Adriana Lima).

Prinzipiell sollte frau jedoch darauf achten: Je toller die Locken, desto schlichter das Outfit. Also keine Korkenzieher-Löwenmähne mit einem auffälligen Kleid und High-Heels kombinieren und dazu am besten noch Glitzer und Glanz Make up tragen – das wirkt schnell too much! Wer auf den 50s-Look mit weiten Tellerröcken und Carrés um den Hals steht sollte die Locken entsprechend gering halten, am besten die Locken soweit ausbürsten, dass nur noch sanfte Wellen übrig bleiben.

Passend zum aktuellen Trend auf der Alm sind besonders gerne Lockenmähnen gesehen, die zusätzlich mit Heidi-Zöpfen oder eingeflochtenen Bändern aufgehübscht werden. Grundsätzlich gilt aber: Der Fantasie sind bei mehr oder minder aufwendigen „verlockenden“ Frisuren keine Grenzen gesetzt!

Möchtet ihr euch ein Gerät anschaffen an dem ihr auch nach langer Zeit noch Freude habt, müsst ihr euch übrigens auch nicht zwangsläufig in Unkosten stürzen; Beliebte und bewährte Markengeräte sind teilweise schon ab 10 Euro im Handel zu erstehen.