Früher von Schotten getragen, greift der Trend des Karomusters seit Jahren um sich. Ob als legere Bluse, farbenfroher Rock, stylischer Mantel oder wärmender Schal – das Schottenmuster ziert nicht mehr nur Kilts, sondern alle möglichen Arten von Kleidungsstücken.

Einer der Gründe wieso das Retro-Muster so beliebt ist, liegt wahrscheinlich in seiner Wandelbarkeit. Karos können ebenso lässig (z.B. als Bluse) als auch schick (z.B. als camelfarbener Woll-Schal) wirken und werten selbst die unspektakulärsten Outfits auf und versprühen pure „Coolness“.

Die Designer haben das Phänomen „Karo“ ebenso für sich entdeckt. Woolrich bringt eine, in den Farben Schwarz und Rot, karierte Umhängetasche raus, Burberry kleidet einen Parfum-Flakon in das geometrische Design und der Kosmetik-Hersteller M.A.C. präsentiert sogar karierten Lidschatten.

Waren die Muster früher von Clan zu Clan unterschiedlich, gibt es sie heute in allen erdenklichen Kombinationen: Möchte man es etwas dezenter Grau-Schwarz-Kariert oder schreiend in Türkis-Rose-Weiß-Kariert – alles ist erhältlich und (beinahe) alles erlaubt.

Bei diesem Trend braucht man kein Fashionista-Gen, um ein gelungenes Outfit zu erstellen, schließlich peppt das Karomuster sogar schlichte Kombis aus Jeans und Sneakern auf.

Falsch machen kann man hier kaum etwas, auf der sicheren Seite fährt man aber in jedem Fall wenn man sich an folgende Regeln hält:

  1. Karos nicht mit anderen auffälligen Mustern kombinieren.
  2. Ein Karomuster reicht! Mehrere, am besten noch in verschiedenen Farb-Kombinationen sind äußerst gewöhnungsbedürftig für jedes noch so tolerante Auge.
  3. Wenigstens eine Farbe des Gesamt-Outfits sollte idealerweise eine im Karomuster enthaltene Farbe aufgreifen.