Neben den weißen Schneeflocken fallen zur Zeit auch die Temperaturen stetig; sich bei Temperaturen von +10  bis  -15°C dennoch stilvoll und trendy zu kleiden, statt wie eine Kugel auszusehen ist gar nicht so schwer, wie man meinen mag.


Der Winter 2010 hat jede Menge neuer Trends auf den Plan gerufen und die beste Innovation: Sie sehen nicht nur gut aus, sondern halten auch warm!

So ist es zum Beispiel inzwischen wieder erlaubt Daunen-Jacken zu tragen! Die jetzigen Modelle haben schon lange nichts mehr mit der Optik eines Michelin-Männchens gemein, sondern lassen Taille erahnen und halten dennoch genauso warm wie ihre sackartigen Vorgänger. Sogenannte Chapka-Mützen haben ebenfalls den Aufstieg von der hintersten Ecke des Kleiderschrankes auf die Liste der Must-haves geschafft und werden nicht nur von Stars wie Kim Kardashian für sich entdeckt.

Wer auch bei Eiseskälte und –glätte nicht auf hohe Absätze verzichten möchte, ist dank der neuen Absätze aus rutschsicherem Krepp sicherer als je zuvor unterwegs. Allen weniger risikofreudigen Fashionistas bleibt das Ausweichmanöver auf die nicht-klein-zu-kriegenden Moonboots, auf rockige Biker-Stiefel oder gefütterte Overknees, die bevorzugterweise mit wenig Absatz getragen werden, um nicht zu overdressed zu wirken.

Die Silhouette darf diesen Winter ruhig etwas voluminöser sein: Boyfriend-Mäntel mit wenig Feinschnitt, dafür aber viel Coolness, sowie weiter Capes kleiden alle Frierenden ein – und erlauben es dem Träger dank weiten Schnittes auch mehrere Schichten zu tragen. Frieren? Unwahrscheinlich!

Die Farben des Herbstes begleiten uns auch in den Winter hinein! Angesagt bleiben Erdtöne, wie Sand, Braun und Camel, aber auch gedeckte Farben wie Greige und Grau finden Einzug in den Kleiderschrank. Klassiker ist und bleibt Schwarz, besonders gerne in Kombination mit Nude- und Goldtönen.

Schönste neue Farbe der Saison: kräftiges Waldgrün – steht auch hellen Hauttypen, die im Winter ja meistens eher auf dunkle Farben verzichten müssen, um nicht zu blass zu wirken.

Lieblingsmaterialien des Winters 2010 sind Strick, Fell und Pelz – letzteres darf inzwischen auch unecht sein. Wurde unechter Pelz früher eher argwöhnisch beäugt, sind sich inzwischen Gott sei Dank auch die meisten Celebrities  - die sich immerhin echten Pelz leisten könnten – einig, dass es absolut nichts mit Mode zu tun hat totes Tier zu tragen.

Hoffen wir, dass der Trend »Wer schön sein will, muss dennoch keine Erfrierungen erleiden.« bestehen bleibt!